
| Kirche in der DDR – Halle, 29.04.14 |
Zu einer Diskussion unter dem Titel „Jugendarbeit der Kirchen und Kirchenpolitik des DDR-Staates - Konsequenzen der Entkirchlichungspolitik der DDR“ hatte der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Sachsen-Anhalt in die Gertraudenkapelle der Marktkirchengemeinde eingeladen. Mit rund 60 Teilnehmern war die Veranstaltung erfreulich gut besucht. Altbischof Axel Noack veranschaulichte zunächst anhand von Dokumenten der zentralen Leitungsorgane der SED, die erst nach dem Zusammenbruch der DDR zugänglich wurden, die Hintergründe der Unterdrückungsmaßnahmen gegen Junge Gemeinden vor dem 17. Juni 1953 und den späteren Wandel dieser Politik, in der weniger auf unmittelbare Repression und Verbot kirchlicher Jugendarbeit sondern verstärkt auf deren Einschränkung und Marginalisierung gesetzt wurde. Das Ergebnis dieser systematischen Entkirchlichungspolitik war ein Traditionsbruch in der Weitergabe christlicher und religiöser Bindungen, wie Dr. Christoph Bergner in seinem anschließenden Vortrag deutlich machte.
Das Podium mit Christoph Bergner, Heike Wießner (CDU-Stadtratskandidatin und EAK-Kreisvorsitzende), Jürgen Scharf (MdL und EAK-Landesvorsitzender) sowie Altbischof Axel Noack.
Altbischof Axel Noack während seines hoch interessanten Vortrags.
In keiner Kennziffer ist der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland so groß und so stabil wie bei der Frage nach der Konfessionsbindung.
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