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Diskussion mit dem Obstbauernverband – Gorsleben 16.05.14 |
Zu einem gemeinsamen Frühstück hatte der Obstbauernverband „Sächsisches Obst e.V.“ am 16.5. in die Räume der Saaleobstgenossenschaft bei Gorsleben/Salzatal eingeladen, um über die Probleme der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro zu diskutieren. Der Einladung gefolgt waren nur CDU und Linke. Christoph Bergner hat als CDU-Vertreter teilgenommen, für die Linken war MdB Jörn Wunderlich anwesend. Die Obstproduktion steht im europäischen Markt in einem harten Preis- und Kostenwettbewerb. Für die Obstbauern unserer Region bedeutet die Anwendung des Mindestlohns auf die ausländischen Saisonarbeitskräfte einen Niedergang der heimischen Produktion, denn 33% der Produktionskosten sind Erntekosten und der Mindestlohn liegt beispielsweise in Polen bei 2,31 Euro, in Rumänien bei 1,14 Euro. Die Obstbauer fordern, dass die Saisonkräfte, die keine Pflichtversicherungsbeiträge zahlen, einen Mindestlohn erhalten, der dem Nettomindestlohn für heimische Arbeitskräfte entspricht. Sie sollen so viel erhalten, wie ein Einheimischer tatsächlich (netto) bekommt und nicht mehr. Christoph Bergner unterstützt diese Forderung.
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