
| DEUTSCH-TSCHECHISCHES SYMPOSIUM – PRAG 18.06.14 |
Am 18.6. fuhr Dr. Christoph Bergner nach Prag, wo anlässlich des 10. Jahrestages des EU-Beitritts der Tschechischen Republik vom Tschechischen Außenministerium und der Deutschen Botschaft ein Symposium organisiert wurde, für das er um einen Redebeitrag gebeten wurde. In englischer Sprache diskutierten die Teilnehmer die weitere Zusammenarbeit beider Staaten. Als Ergebnis der Diskussionsrunde gewann Dr. Bergner Einsichten in die Ursachen der in Tschechien stärker als andernorts vorhandenen Distanz zur Europäischen Integrationsperspektive.
Am Rande der Tagung besuchte Bergner das neue Büro der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien. Als Berichterstatter für die deutschen Volksgruppen erkundigte er sich über die Förderung durch das Auswärtige Amt. Das Ergebnis war beunruhigend. Durch die vorläufige Haushaltsführung ist seit Jahresbeginn kein Geld für den Deutschunterricht in den Begegnungsstätten geflossen. Strukturen der Lehrerversorgung drohen zusammenzubrechen. Bergner versprach dem Vorsitzenden der Landesversammlung Martin Dzingel, dieses Problem im Auswärtigen Ausschuss zu erörtern.
Abendlicher Blick von der Prager Kleinseite.
Auf dem Balkon des Tschechischen
Außenministeriums von links: Dr. Christoph Bergner, Doris Barnett MdB (SPD),
Prof. Petr Drulák, Vize-Aussenminister Tschechiens, Michael Roth,
Staatsminister im Auswärtigen Amt (SPD), Michaele Schreyer (GRÜNE), früheres
Mitglied der Europäischen Kommission und Vizepräsidentin der Europäischen
Bewegung.
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