
| Delegationsreise – Prag, 30.9.-2.10.14 |
Am 30. September 1989 verkündete der damalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher den in die Prager Botschaft geflüchteten DDR-Bürgern, dass heute ihre Ausreise… - die Fernsehbilder sind wohl allen bekannt. Am 1. Oktober rollte der erste Zug mit Botschaftsflüchtlingen in Richtung Bundesrepublik. Genau 25 Jahre später saß Dr. Bergner in entgegengesetzter Richtung im Zug nach Prag, wo er als Leiter einer Delegation des Europaausschusses verschiedene Gespräche führte. Auftakt bildete die Gedenkveranstaltung in der Prager Botschaft. Außenminister Frank Steinmeier war vor Ort, Hans-Dietrich Genscher, Stanislaw Tillich und Rudolf Seiters.
Mit meinen Abgeordnetenkollegen Matern von Marschall und Dr. Bernd Fabritius sowie dem damaligen Kanzleramtsminister Rudolf Seiters (2.v.l.), der an den Verhandlungen mit der DDR zur Ausreise der Botschaftsflüchtlinge beteiligt war.
Die eigentlichen Prominenten in der Botschaft waren jedoch die Zeitzeugen von damals, die nach 25 Jahren nun wieder in die Botschaft gekommen waren. Mit zwei von ihnen hat Dr. Bergner auf dem legendären Balkon auf den guten Ausgang ihrer Flucht angestoßen.
Arbeitsgespräch im Büro der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien, wo die Delegation von deren Präsident Martin Dzingel empfangen wurde.
Die Mitglieder des Europaausschusses trafen sich auch mit Mitgliedern des Auswärtigen Ausschusses des Tschechischen Parlamentes. Auf dem Gruppenfoto links neben Dr. Bergner dessen bekannter Vorsitzender und früherer Außenminister, Fürst Karel Schwarzenberg. Sehr intensiv wurde u.a. über die Situation Europas angesichts der Ukrainekrise diskutiert.
Der Besuch in der Deutsch-Tschechischen Handelskammer war sehr erkenntnisreich: Die Wirtschaft ist wohl das mit Abstand dynamischste Element in den deutsch-tschechischen Beziehungen. Die häufigen Regierungswechsel der letzten Jahre haben die Entwicklung dabei etwas gedämpft.
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