
| Konferenz der Russlanddeutschen - Moskau 12.-13.02.15 |
Am 12.-13. Februar nahm Christoph Bergner in Moskau an der 5. Internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz des Internationalen Verbandes der Deutschen Kultur statt. Diese war dem 50jährigen Jubiläum der zivilgesellschaftlichen Bewegung der Deutschen in der ehemaligen Sowjetunion gewidmet. Als stets willkommener Gast bei den Russlanddeutschen lag es Christoph Bergner besonders an der Solidaritätsbekundung an die Deutschen Russlands in dieser schwierigen Zeit zwischenstaatlicher Beziehungen. Denn wenn die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen abkühlen, spielt gerade die zivilgesellschaftliche Verbindung eine immens wichtige Rolle. Die Russlanddeutschen bleiben unweigerlich eine menschliche Verbindung zwischen unseren beiden Ländern, und sind auf ein gutes Verhältnis angewiesen. Schon mehrmals in der Vergangenheit sind sie sowohl Leidtragende als auch Profiteure der internationalen Beziehungen gewesen.
Am Rande der Konferenz führte Christoph Bergner ein Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Moskau Rüdiger von Fritsch, den er bereits aus seiner Zeit in Warschau gut kennt. Auch der Botschafter betonte die Wichtigkeit der kulturellen Zusammenarbeit, zu der auch die Minderheitenförderung gehört in der heutigen Zeit als essentiell.
Ebenso kam es zu einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Rates der Deutschen in der Ukraine.
Wladimir Leysle (unten rechts im Bild) berichtete von der katastrophalen humanitären Lage in den umkämpften Gebieten seines Landes. Auch sind insgesamt 6175 Angehörige der deutschen Minderheit unmittelbar betroffen. Speziell für diese Personen leistet die Bundesregierung ihren Beitrag im Rahmen von Pakethilfen für besonders Bedürftige. Leider wird die Zustellung der Hilfe immer gefährlicher für die Ehrenamtlichen des Rat der Deutschen.
Unterwegs mit der Metro
|
| < zurück | weiter > |
|---|