Sonntag, 21. Juli 2019

 
 

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Im Gespräch mit Asylbewerbern – Halle 21.01.16
Um nicht nur über Flüchtlinge zu sprechen, sondern auch mit ihnen, hat Christoph Bergner in Halle zu zwei Diskussionsveranstaltungen eingeladen.  Das Gruppenfoto entstand in einer Gemeinschaftsunterkunft in Halle-Neustadt mit einigen der Teilnehmer. Zur Einführung hat Bergner die Grundlagen des politischen Systems in Deutschland erläutert und ist dabei näher auf die in unserem Grundgesetz verankerten Grundrechte eingegangen. Im Anschluss wurde eine sehr offene Diskussion über die Lage in den Heimatländern der Asylsuchenden geführt, in diesem Fall überwiegend aus Syrien, Afghanistan, Irak und Iran. Die vor allem jungen Leute berichteten auch von Problemen des Asylverfahrens, der Integration hinsichtlich der Deutschkurse usw., die auf menschlicher Ebene durchaus nachvollziehbar sind und bei denen Christoph Bergner zur Geduld geraten hat. Die Bewältigung der großen Antragsflut mit allen praktischen Auswirkungen auf die Organisation von Unterkunft, Deutschkursen usw. ist eine große Herausforderung, für die unsere Behörden hart arbeiten. Neben der großen Dankbarkeit, die mehrere Anwesende gegenüber unserem Land zum Ausdruck brachten, musste ich Christoph Bergner auch unangenehme Botschaften überbringen. Betrachten wir beispielsweise das Herkunftsland Afghanistan, so ist klar, dass das Land nicht in allen Regionen als sicher gelten kann. Doch unser Land sendet u.a. die Bundeswehr, um Afghanistan wieder sicherer zu machen. Daher können Asylanträge aus Afghanistan nicht pauschal akzeptiert werden. Wenn die afghanische Jugend ihre Zukunft nicht mehr in ihrer Heimat sucht, sondern in Europa, dann ist auch das für die Entwicklung des Landes äußerst besorgniserregend. Die Frage danach stellte eine intelligente junge Frau, die möglichst bald ihre Ausbildung bei uns weiterführen möchte. Sie spricht fließend englisch, doch den Deutschkurs erhält sie erst nach einem bewilligten Asylantrag. Ihre Ungeduld konnte Christoph Bergner gut verstehen, sie machte ihm die Antwort nicht leicht, denn im Bundestag müssen zur politischen Betrachtung noch andere Gesichtspunkte als allein das das menschliche Mitgefühl herangezogen werden.  Die Gespräche mit den Asylbewerbern waren für sehr wertvoll und sollen wiederholt werden.
Um nicht nur über Flüchtlinge zu sprechen, sondern auch mit ihnen, hat Christoph Bergner in Halle zu zwei Diskussionsveranstaltungen eingeladen. Das Gruppenfoto entstand in einer Gemeinschaftsunterkunft in Halle-Neustadt mit einigen der Teilnehmer. Zur Einführung hat Bergner die Grundlagen des politischen Systems in Deutschland erläutert und ist dabei näher auf die in unserem Grundgesetz verankerten Grundrechte eingegangen. Im Anschluss wurde eine sehr offene Diskussion über die Lage in den Heimatländern der Asylsuchenden geführt, in diesem Fall überwiegend aus Syrien, Afghanistan, Irak und Iran. Die vor allem jungen Leute berichteten auch von Problemen des Asylverfahrens, der Integration hinsichtlich der Deutschkurse usw., die auf menschlicher Ebene durchaus nachvollziehbar sind und bei denen Christoph Bergner zur Geduld geraten hat. Die Bewältigung der großen Antragsflut mit allen praktischen Auswirkungen auf die Organisation von Unterkunft, Deutschkursen usw. ist eine große Herausforderung, für die unsere Behörden hart arbeiten. Neben der großen Dankbarkeit, die mehrere Anwesende gegenüber unserem Land zum Ausdruck brachten, musste ich Christoph Bergner auch unangenehme Botschaften überbringen. Betrachten wir beispielsweise das Herkunftsland Afghanistan, so ist klar, dass das Land nicht in allen Regionen als sicher gelten kann. Doch unser Land sendet u.a. die Bundeswehr, um Afghanistan wieder sicherer zu machen. Daher können Asylanträge aus Afghanistan nicht pauschal akzeptiert werden. Wenn die afghanische Jugend ihre Zukunft nicht mehr in ihrer Heimat sucht, sondern in Europa, dann ist auch das für die Entwicklung des Landes äußerst besorgniserregend. Die Frage danach stellte eine intelligente junge Frau, die möglichst bald ihre Ausbildung bei uns weiterführen möchte. Sie spricht fließend englisch, doch den Deutschkurs erhält sie erst nach einem bewilligten Asylantrag. Ihre Ungeduld konnte Christoph Bergner gut verstehen, sie machte ihm die Antwort nicht leicht, denn im Bundestag müssen zur politischen Betrachtung noch andere Gesichtspunkte als allein das das menschliche Mitgefühl herangezogen werden. Die Gespräche mit den Asylbewerbern waren für sehr wertvoll und sollen wiederholt werden.
 
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