Samstag, 27. Mai 2017

 
 

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Europa nach dem Brexit Budapest 07.03.17
"Europa nach dem Brexit" war der Titel einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung Ungarn und der Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn am 7.3. in Budapest. Es ging um unser zukünftiges Verhältnis zu Großbritannien, der wichtigste Diskussionspunkt war allerdings die notwendige Reform der Europäischen Union. Hier spielt für Ungarn die Migrationspolitik eine wichtige Rolle, wobei Bergner mit Bedauern erneut feststellen musste, dass in Deutschland manches unberechtigte Vorurteil gegen die ungarische Regierung gepflegt wird. Wir sollten anerkennen, dass Ungarn ein großes Interesse an offenen Grenzen im Schengen-Raum hat und deshalb die Frage nach der Sicherung der EU-Außengrenzen besonders nachdrücklich stellt. Für ein Land wie Ungarn, das in die Wertschöpfungskette deutscher Automobilkonzerne mit "Just-in time"-Lieferungen eng eingebunden ist, sind nationale Grenzkontrollen wirtschaftliches Gift. Dieser Argumentation der Ungarn folgt Bergner uneingeschränkt. Hier ist auch eine wichtige Unterscheidung zu den Forderungen der AfD zu sehen, die den Wunsch nach nationaler Grenzsicherung verfolgt, deren problematische Folgen jedoch nicht im Blick hat.
Frank Spengler, Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad-Adenauer-Stiftung, zeigte Christoph Bergner die 2015 an prominenter Stelle in Budapest aufgestellte Konrad-Adenauer-Büste und -Straße. Das Zitat Adenauers ist auf dem Sockel auch in deutscher Sprache aufgeführt:
Frank Spengler, Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad-Adenauer-Stiftung, zeigte Christoph Bergner die 2015 an prominenter Stelle in Budapest aufgestellte Konrad-Adenauer-Büste und -Straße. Das Zitat Adenauers ist auf dem Sockel auch in deutscher Sprache aufgeführt: "Die Einheit Europas war ein Traum von wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für alle." Das Zitat Adenauers ist heute wohl aktueller denn je.
Mit Bergner diskutierten: Elmar Brok, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Europaparlaments, Gergely GULYÁS, Vizepräsident der Ungarischen Nationalversammlung, Moderation: Bálint ABLONCZY, Journalist der Wochenzeitung "Heti Válasz". Außerdem sprachen: Péter SZIJJÁRTÓ, Minister für Außenwirtschaft und Auswärtige Angelegenheiten, Iain LINDSAY, Botschafter des Vereinigten Königreichs in Ungarn und Ernst SCHALLER, Direktor für Auswärtige Angelegenheiten der Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn.
Mit Bergner diskutierten: Elmar Brok, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Europaparlaments, Gergely GULYÁS, Vizepräsident der Ungarischen Nationalversammlung, Moderation: Bálint ABLONCZY, Journalist der Wochenzeitung "Heti Válasz". Außerdem sprachen: Péter SZIJJÁRTÓ, Minister für Außenwirtschaft und Auswärtige Angelegenheiten, Iain LINDSAY, Botschafter des Vereinigten Königreichs in Ungarn und Ernst SCHALLER, Direktor für Auswärtige Angelegenheiten der Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn.
 
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