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Deutsche Minderheit in Russland - Berlin 04.02.13
Mit Vertretern der deutschen Minderheit aus Russland traf sich Dr. Bergner zu Gesprächen in Berlin.
Mit Vertretern der deutschen Minderheit aus Russland traf sich Dr. Bergner zu Gesprächen in Berlin.

Vertreter der deutschen Minderheit aus Russland im Gespräch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten


Am 4. Februar empfing Christoph Bergner den Präsidenten der Föderalen Nationalen Kulturautonomie der Russlanddeutschen (FNKA), Heinrich Martens sowie die stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbandes der Deutschen Kultur (IVDK), Olga Martens im Bundesinnenministerium.


Gegenstand des Gesprächs war die aktuelle Situation der Selbstorganisation der deutschen Minderheit vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen in der Russischen Föderation. Als Vorsitzender der beiden größten Selbstorganisationen der Russlanddeutschen, dem IVDK und dem FNKA, betonte Heinrich Martens gegenüber Dr. Bergner seine Absicht, auch weiterhin den guten Ruf der Selbstorganisationen der deutschen Minderheit in der russischen Gesellschaft ausbauen zu wollen. Um diesen Stand behalten zu können, brauchen die Selbstorganisationen einerseits eine finanzielle Handlungssicherheit und anderseits die Solidarität und Hilfe der Bundesrepublik Deutschland. Ende 2012 lief das sog. Föderale Zielprogramm „Sozialökonomische und ethno-kulturelle Entwicklung der Russlanddeutschen für die Jahre 2008 – 2012“ aus. Zusammen mit der deutschen Unterstützung bildete das russische Förderprogramm den Grundstock der Hilfsmaßnahmen zur Rehabilitierung der Russlanddeutschen.


Seit dem Auslaufen der letzten Regierungsperiode und der Umbesetzung des zuständigen Ressorts ist das Amt des russischen Co-Vorsitzenden der Deutsch-Russischen Regierungskommission zu Fragen der Russlanddeutschen bisher vakant geblieben. „Unsere derzeitigen Bemühungen konzentrieren sich auf die Intensivierung der Gespräche mit dem zuständigen Ministerium für regionale Entwicklung. Bei der noch im Frühjahr geplanten Deutsch-Russischen Regierungskommission sollen alle dringenden Themen und Probleme direkt angesprochen und Lösungsansätze offen diskutiert werden“, so Christoph Bergner.


Die Deutsch-Russische Regierungskommission

Die Hilfsmaßnahmen der deutschen Regierung werden im Einvernehmen mit Vertretern der russischen Regierung geplant und koordiniert. Im Sinne der gemeinsamen Verantwortung für die Russlanddeutschen findet jährlich die Deutsch-Russische Regierungskommission statt, deren Co-Vorsitzender der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten ist. Die Kooperation dieses bilateralen Gremiums bildet seit mehr als 20 Jahre die Grundlage der deutschen Hilfenpolitik für die Deutschen in der Russischen Föderation.

 
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